Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin
„Willkommensplatz“ für Wilhelmshorst |
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Architekten stellten Gestaltungspläne für Michendorfer Platz vor / Im April ist Preisverleihung |
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Entwurf durch Computeranimation veranschaulicht. |
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Feuchtes Sommervergnügen für kleine Zweibeiner |
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"Wasser marsch!" hieß es gestern gleich zweimal für viele Berliner Rangen: In der Borkheider Straße im Norden Marzahns nahmen die Kinder mit viel Jubel und Gebrüll ihren funkelnagelneuen Wasserspielplatz in Besitz (links). Die Anlage von Landschaftsarchitekt Michael Hennemann und Bildhauer Peter Goettsche wird nun täglich von |
9 bis 19 Uhr zu lustigen Wasserspielen einladen.
Viel Spaß mit dem erfrischenden Naß hatten gestern auch kleine Nackedeis im Treptower Plänterwald. Dort wurde mit einem Fest
die rekonstruierte Kinderplansche eingeweiht. Sie wird bei schönem Wetter nun täglich außer montags geöffnet sein. Da kann
der Sommer getrost noch lange so heiß sein.
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"Wir sprühen vor Vergnügen" |
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Wolkenlos blauer Himmel: Genau das richtige Wetter, als Marzahns Baustadtrat Wilfried Nünthel in der Borkheider Straße den Wasserspielplatz eröffnete. Und sofort nahmen 100 Kinder jubelnd und spritzend den Platz in Besitz. "Die Idee ist vor zwei Jahren entstanden, weil sich hier gleich in der Nähe mal ein Märchenbrunnen befand, den die Kinder sogar noch nutzten, als er schon zerstört war und längst kein Wasser mehr gab", sagt der Berliner Architekt Michael Hennemann. "Wir wollten den Kindern etwas Ähnliches |
bieten, und so ist der Wasserspielplatz entstanden." Ein Jahr nur betrug die Bauzeit. Unterstützt wurde Hennemann durch das Marzahner Naturschutz- und Grünflächenamt. Und durch den Köpenicker Bildhauer Peter Goettsche, der die drei Bronzefiguren schuf. "Wir sprühen vor Vergnügen" ist der Name des neuen Sommerparadieses inmitten der Hochhäuser, das bei Temperaturen ab 21° C täglich von 9 bis 19 Uhr Kühlung bringt. (Stef) Foto: Birgit Faust |
Ufo, Gingko und Wasserstein |
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Abenteuer Schulhof - Beispielhaftes an vier Schulen entdeckt |
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Nebelschwaden ziehen über den Schulhof. Kleine grüne Männchen und Fräuleins mit silbernen Metallzöpfen geben Kommandos: "Runter, runter, komm, komm". Alle Blicke sind nach oben gerichtet. "Es ist gelandet", ruft jemand um 9.41 Uhr, und alle klatschen. Aus 55 Metern Höhe sank gestern ein hölzernes Ungetüm mit grünen Federbeinen herab, das auf den Namen "Ufo" getauft und von den "Außerirdischen" in Besitz genommen wurde.
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Bislang sind fast 230.000 Mark verbaut worden. Das Geld kam aus dem Verkauf einer Schulfläche für die Parkplätze der benachbarten Heilig-Geist-Seniorenresidenzt "Das hatten wir gleich vereinbart", freuen sich noch heute Antje Solmsdorf, die Chefin des Grünflächenamtes, und Dietrich Garski, der Projektentwickler. Aus den bislang tristen fast 10.000 Quadratmetern Schulhof wollen die rund 600 Schüler, Eltern und Lehrer mit dem Landschaftsarchitekturbüro dem Arbeitskreis "Grün macht Schule" und zwei Berliner Künstlerinnen eine abwechslungsreiche grüne Oase schaffen. Deshalb sind Platten und Müll entfernt, eigene Ziegel gebrannt, Weideniglus gebaut, Reuse und Fisch aus Stein entstanden und Turnhallenwände buntgeworden. Mittelpunkt: Das Ufo mit Kletterbalken und Netzen. Während der neunjährige Sebastian das Teil "cool" findet, kommentiert es sein Nebenmann mit: "So viel Aufwand für 'n bißchen Holz". Das "Bißchen" hat mehr als 60.000 Mark gekostet und ist von der EVP teilgesponsert. |
Auf ein Kleinod mit witzigen Sitzgelegenhieten, geschwungenen Wegen, rankelnden Pflanzen, kleinen Beeten und Hügeln können die 380 Mädchen und Jungen der Schule 8 stolz sein. Früher hatten sie auf ihrem Hinterhof "nichts außer Beton, einer alten Kastanie und einem kleinen Beet", sagt Schulleiterin Ute Freibrodt. Jetzt sind fast 400 Quadratmeter Klinkerpflaster verlegt, 150 Stauden und ein Gingko von der Freundschaftsinsel angepflanzt erzählt der Berliner Architekt Jens Bödeker. 300.000 Mark haben Grünflächen-, Schulverwaltungsamt und der Sanierungsträger ausgereicht. 1999 bekommt der Hof noch einen kleinen Teich. "Weiter so und ran an die Öffentlichkeit", ermunterte Überraschungsgast Ulrich Meyer das Schulteam. Der TV-Moderator hatte von Antje Solmsdorf von den Initiativen gehört und Interesse gezeigt. Ein solches hatten dann die Schüler an seinen Autogrammen.
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Zwei von 380: Johannes und Stefan von der Schule 8 pflanzen Stauden auf ihrem Schulhof. |
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Kaum sprudelte die Fontäne des neuen Brunnens, da goß es in Stömen vom Himmel. |
* Punkt 12 Uhr setzte Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) gestern mit einem symbolischen Knopfdruck den neuen Brunnen zwischen
Glambecker und Parsteiner Ring in Gang. Nünthel: "Wir sind froh über dieses Bauwerk - ein würdiger Schmuck für
den Eingangsbereich des Grünzuges Ahrensfelder Berge." |
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Grün neben Beton: In Marzahn entstand viel Park für vergleichsweise wenig Geld. Behutsame Eingriffe machten es möglich. Foto: Gideon Heimann
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Viel Park kostet nicht immer auch viel Geld |
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Volkspark am Ahrensfelder Berg in Marzahn eröffnet |
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Die Landschaftsplaner Lenné und Pückler schufen ihre Werke für ein kleines, erlesenes Publikum.
Ihre Parks sind noch erhalten, sie brauchen viel Pflege, was zwangsläufig Einschränkungen bei der Nutzung bringt:
Wer in Pücklers Park bei Dessau auch nur auf den Wegen radelt, bekommt schon Ärger. Und selbst zu jüngst verflossenen Zeiten,
da die öffentlichen Kassen noch halbwegs voll waren, achtete man bei der Anlage von Parks noch nicht so sehr aufs Geld, Hauptsache,
das Ergebnis war repräsentabel. Pflanzen, die nicht unbedingt an den Standort gewöhnt sind sowie Flächen, die mit teuren
Materialien verkleidet sind, finden sich häufig. Aber muß man nun, bei absolut leerer Landeskasse, auf Neuanlagen völlig verzichten?
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Umgebung wachsen, sind an den Standort angepaßt, sie brauchen wenig Pflege. Und statt granitener und marmorner Verkleidungen findet
man hier nur einfache Bänke und hölzerne Spielgeräte, statt aufwendigen Pflasters sind hier die Wege aus verdichtetem Sand - einmal Walzen pro Jahr reicht.
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Badevergnügen mit wasserspeienden Tieren |
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Bei 25 Grad Celsius wird die Anlage angeschaltet. Die Skulpturen schuf der Künstler Reiner Uhl.
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MARZAHNWas früher prosaisch Springbrunnen oder Fontäne hieß, wird neudeutsch "Wassersprühfeld" genannt. Ein solches wurde vergangene Woche, mit feuchtem Naß aus den Mäulern der Skulpturen, am Geraer Ring in Betrieb genommen. Die Wasserspeienden Pinguine, Vögel und Fische sind Plastiken des Frankfurter Bildhauers Reiner Uhl. |
Doch der Startschuß für das Planschparadies mit Wasserfall und Rinnsalen bedeutete nur kurzfristigen Spaß für die Kinder, die am Freitag mit langen Hosen und Jacken zur Inbetriebname kamen.
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zugleich den Abschluß der dreijährigen Bauarbeiten am Grünzug Geraer Ring.
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Bezirksamt Marzahn von BerlinAbt. Stadtgestaltung und Umweltschutz
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BERLIN |
PRESSEINFORMATIONEN ZUM GRÜNZUG AM GERAER RINGAm 31.Mai 1996 wird um 12.00 Uhr das Wassersprühfeld am Geraer Ring in Marzahn-West durch Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel in Betrieb genommen und den Awohnern übergeben. Der symbolische Knopfdruck setzt zugleich auch den Schlußstrich unter die dreijährige Bautätigkeit am gesamten Grünzug Geraer Ring.
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Sonnige und halbschattige Zonen, Rasen- und Wiesenflächen, eine befestigte Rollerbahn, große Spielbereiche mit altersgemäßen Holz-Spielgeräten, kleine Sandinseln, ein "Wasserlauf" mit Kieseln und Pflanzen, ein Raschelgarten und vieles mehr soll zu phantasievollem und kreativem Spiel anregen.
Wasserliebende Flora und Fauna wird zum Lebens- und Beobachtungsraum.
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Um die Ladezeiten dieser Seite möglichst gering zu halten sehen Sie hier auch abgetippte Versionen der Presseausschnitte.
Wir senden Ihnen natürlich gerne Kopien der originalen Ausschnitte zu.
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Graphics, Text and Layout © by Büro Hennemann...
Edited by Lars Wolter and Sebastian Hennemann (Ver.: 3.0)