Gabriele Hennemann

Startseite  Referenzen  Presse  Kontakte

 

Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin

 



„Willkommensplatz“ für Wilhelmshorst

Architekten stellten Gestaltungspläne für Michendorfer Platz vor / Im April ist Preisverleihung

Entwurf durch Computeranimation veranschaulicht.







Tanz auf dem Vulkan

Brunnenplastik
Tanz auf dem Vulkan

Berlin-Wedding


Die Aufgabe des Landschaftsarchitekten bestand darin, für einen Stadtplatz mit regem Marktbetrieb, einen Kunstwettbewerb vorzubereiten und durchzuführen.
Vom LA wurden fünf namhafte Berliner Künstler ausgewählt, deren Schaffen für das breite Spektrum künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten steht.
Die GRW '77 war Grundlage des Wettbewerbsverfahrens.
Das Preisgericht wurde mit einem Freien Landschaftsarchitekten, einem Kunsthistoriker, einem Vertreter des Berufsverbandes Bildender Künstler, einem Freien Architekten und einem Vertreter des Bauherrn besetzt.
Einstimmig wurde der Entwurf der Bildhauerin Ludmila Seefried-Matéjková zur Realisierung empfohlen. Sie wurde beauftragt, ein Gipsmodell der Brunnenplastik im Maßstab 1:10 anzufertigen. Die vorgesehenen Figuren waren von ihr in Gips - M 1:1 - zu fertigen.
In enger Abstimmung mit der Bildhauerin oblag es dem LA, die Brunnenanlage zu realisieren:
Die Tragwerksplanung und deren Umsetzung, die Brunnen- und Elektrotechnik, die Bronzegußarbeiten und nicht zuletzt die Naturwerksteinarbeiten waren zu koordinieren und zu überwachen.
Die Einweihung fand im Rahmen "25 Jahre Stadterneuerung für Menschen im Wedding" statt.

Bj.: 1988
Bh.: Bezirksamt Wedding von Berlin - Gartenbauamt -
LA.: Michael Hennemann

bf.: F.C. Trapp, Brunnenkammer, Niederlassung Berlin, Beso, Naturwerksteinarbeiten, Berlin, Richter & Borcherdt, Wassertechnik, Neu-Isenburg, in Zusammenarbeit mit Fa. Combé, Berlin
Gk.: 1,28 Mio. DM

Fotonachweis: Foto & Studio, Spandau am Markt, Berlin
Günther Huß, BA Wedding Berlin
Zeichnung: Ludmila Seefried-Matéjková







Feuchtes Sommervergnügen für kleine Zweibeiner

"Wasser marsch!" hieß es gestern gleich zweimal für viele Berliner Rangen: In der Borkheider Straße im Norden Marzahns nahmen die Kinder mit viel Jubel und Gebrüll ihren funkelnagelneuen Wasserspielplatz in Besitz (links). Die Anlage von Landschaftsarchitekt Michael Hennemann und Bildhauer Peter Goettsche wird nun täglich von

9 bis 19 Uhr zu lustigen Wasserspielen einladen. Viel Spaß mit dem erfrischenden Naß hatten gestern auch kleine Nackedeis im Treptower Plänterwald. Dort wurde mit einem Fest die rekonstruierte Kinderplansche eingeweiht. Sie wird bei schönem Wetter nun täglich außer montags geöffnet sein. Da kann der Sommer getrost noch lange so heiß sein.
Fotos: Olm/l. Studré







"Wir sprühen vor Vergnügen"


Wolkenlos blauer Himmel: Genau das richtige Wetter, als Marzahns Baustadtrat Wilfried Nünthel in der Borkheider Straße den Wasserspielplatz eröffnete. Und sofort nahmen 100 Kinder jubelnd und spritzend den Platz in Besitz. "Die Idee ist vor zwei Jahren entstanden, weil sich hier gleich in der Nähe mal ein Märchenbrunnen befand, den die Kinder sogar noch nutzten, als er schon zerstört war und längst kein Wasser mehr gab", sagt der Berliner Architekt Michael Hennemann. "Wir wollten den Kindern etwas Ähnliches

bieten, und so ist der Wasserspielplatz entstanden." Ein Jahr nur betrug die Bauzeit. Unterstützt wurde Hennemann durch das Marzahner Naturschutz- und Grünflächenamt. Und durch den Köpenicker Bildhauer Peter Goettsche, der die drei Bronzefiguren schuf. "Wir sprühen vor Vergnügen" ist der Name des neuen Sommerparadieses inmitten der Hochhäuser, das bei Temperaturen ab 21° C täglich von 9 bis 19 Uhr Kühlung bringt. (Stef)

Foto: Birgit Faust







Ufo, Gingko und Wasserstein

Abenteuer Schulhof - Beispielhaftes an vier Schulen entdeckt

Nebelschwaden ziehen über den Schulhof. Kleine grüne Männchen und Fräuleins mit silbernen Metallzöpfen geben Kommandos: "Runter, runter, komm, komm". Alle Blicke sind nach oben gerichtet. "Es ist gelandet", ruft jemand um 9.41 Uhr, und alle klatschen. Aus 55 Metern Höhe sank gestern ein hölzernes Ungetüm mit grünen Federbeinen herab, das auf den Namen "Ufo" getauft und von den "Außerirdischen" in Besitz genommen wurde.
  "Ufo" ist aus Robinienholz, hat einen Durchmesser von zehn Metern, ist sechs Meter hoch und vier Tonnen schwer. "Es ist wahrscheinlich das größte Federspielgerät der Welt; wir wollen ins Guinness-Buch der Rekorde", schwärmt Michael Hennemann vom gleichnamigen Landschaftsarchitekturbüro aus Langerwisch, das die Hofgestaltung für die "Schule an der Insel" und die Rosa-Luxemburg-Gesamtschule in der Burgstraße begleitet.
  Dort startete denn auch die Abenteuerreise, zu der das Grünflächen- und das Schulverwaltungsamt, die Burgstraßen-Schulen, die Grundschule 8 in der Dortustraße und die Montessorischule, Schlüterstraße, eingeladen hatten. Der Aktionstag sollte über die Veränderungen auf ihren Schulhöfen informieren und einen lebendigen Eindruck vom kreativen Mitwirken der Schüler vermitteln. Das ist gelungen.
  Auf jedem der Schulhöfe empfing die Gäste reges Werkeln. "Wir sind froh über das Erreichte, weil sich so jeder mit der Schule besser identifizieren kann", sagen die beiden Schulleiterinnen in der Burgstraße, Wera Paul und Birgit Tyziak.

Bislang sind fast 230.000 Mark verbaut worden. Das Geld kam aus dem Verkauf einer Schulfläche für die Parkplätze der benachbarten Heilig-Geist-Seniorenresidenzt "Das hatten wir gleich vereinbart", freuen sich noch heute Antje Solmsdorf, die Chefin des Grünflächenamtes, und Dietrich Garski, der Projektentwickler. Aus den bislang tristen fast 10.000 Quadratmetern Schulhof wollen die rund 600 Schüler, Eltern und Lehrer mit dem Landschaftsarchitekturbüro dem Arbeitskreis "Grün macht Schule" und zwei Berliner Künstlerinnen eine abwechslungsreiche grüne Oase schaffen. Deshalb sind Platten und Müll entfernt, eigene Ziegel gebrannt, Weideniglus gebaut, Reuse und Fisch aus Stein entstanden und Turnhallenwände buntgeworden. Mittelpunkt: Das Ufo mit Kletterbalken und Netzen. Während der neunjährige Sebastian das Teil "cool" findet, kommentiert es sein Nebenmann mit: "So viel Aufwand für 'n bißchen Holz". Das "Bißchen" hat mehr als 60.000 Mark gekostet und ist von der EVP teilgesponsert.

  Auf ein Kleinod mit witzigen Sitzgelegenhieten, geschwungenen Wegen, rankelnden Pflanzen, kleinen Beeten und Hügeln können die 380 Mädchen und Jungen der Schule 8 stolz sein. Früher hatten sie auf ihrem Hinterhof "nichts außer Beton, einer alten Kastanie und einem kleinen Beet", sagt Schulleiterin Ute Freibrodt. Jetzt sind fast 400 Quadratmeter Klinkerpflaster verlegt, 150 Stauden und ein Gingko von der Freundschaftsinsel angepflanzt erzählt der Berliner Architekt Jens Bödeker. 300.000 Mark haben Grünflächen-, Schulverwaltungsamt und der Sanierungsträger ausgereicht. 1999 bekommt der Hof noch einen kleinen Teich. "Weiter so und ran an die Öffentlichkeit", ermunterte Überraschungsgast Ulrich Meyer das Schulteam. Der TV-Moderator hatte von Antje Solmsdorf von den Initiativen gehört und Interesse gezeigt. Ein solches hatten dann die Schüler an seinen Autogrammen.
  Nicht weniger spannend, wenngleich mit weniger Geld - 100.000 Mark gab's vom Grünflächenamt - hat sich der Schulhof in der Schlüterstraße schon verändert. Rund um einen Brunnenstein entstehen Tastpfad, offenes Klassenzimmer und Hochbeete. Die Wege sind mit Baumstämmen begrenzt "und nichts ist vollkommen", freut sich Ulrike Kegler, Leiterin der Montessorischule, über die Natürlichkeit der Anlage.
C. Krause

UFO

Zwei von 380: Johannes und Stefan von der Schule 8 pflanzen Stauden auf ihrem Schulhof.







Kaum sprudelte die Fontäne des neuen Brunnens, da goß es in Stömen vom Himmel.
Foto: Stengel

* Punkt 12 Uhr setzte Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) gestern mit einem symbolischen Knopfdruck den neuen Brunnen zwischen Glambecker und Parsteiner Ring in Gang. Nünthel: "Wir sind froh über dieses Bauwerk - ein würdiger Schmuck für den Eingangsbereich des Grünzuges Ahrensfelder Berge."
 Gleichzeitig konnte gestern der erste Bauabschnitt dieses 90 000 Quadratmeter großen Gebietes übergeben werden. Das Areal erstreckt sich zwischen Wuhlekanal, Parsteiner und Glambecker Ring im Süden und Blumberger Damm im Westen. Dort sollen künftig 6000 Quadratmeter Parkwege, 1500 Quadratmeter Spielfläche sowie eine 72 000 Quadratmeter große Rasen-, Wiesen- und Pflanzfläche mit etwa 300 Gehölzen entstehen. mas







Ahrensfelder Berg

Grün neben Beton: In Marzahn entstand viel Park für vergleichsweise wenig Geld. Behutsame Eingriffe machten es möglich. Foto: Gideon Heimann

Viel Park kostet nicht immer auch viel Geld

Volkspark am Ahrensfelder Berg in Marzahn eröffnet

Die Landschaftsplaner Lenné und Pückler schufen ihre Werke für ein kleines, erlesenes Publikum. Ihre Parks sind noch erhalten, sie brauchen viel Pflege, was zwangsläufig Einschränkungen bei der Nutzung bringt: Wer in Pücklers Park bei Dessau auch nur auf den Wegen radelt, bekommt schon Ärger. Und selbst zu jüngst verflossenen Zeiten, da die öffentlichen Kassen noch halbwegs voll waren, achtete man bei der Anlage von Parks noch nicht so sehr aufs Geld, Hauptsache, das Ergebnis war repräsentabel. Pflanzen, die nicht unbedingt an den Standort gewöhnt sind sowie Flächen, die mit teuren Materialien verkleidet sind, finden sich häufig. Aber muß man nun, bei absolut leerer Landeskasse, auf Neuanlagen völlig verzichten?
 Nicht unbedingt. Das will der Berliner Bezirk Marzahn mit seinen zehn Hektar großen Park Ahrensfelder Berg beweisen. Das Landschaftsplaner-Büro Hennemann ist hier mit 15 Millionen Mark ausgekommen, was fast halb so teuer ist wie bisher üblich. Schließlich floß ein Teil dieses Geldes sogar in die Entsiegelung größerer Flächen.
 Gestern erklärte der Marzahner Umweltstadtrat Wilfried Nünthel die Arbeiten für so gut wie beendet. Ein Volkspark soll es sein, und hinter dieser Philosophie stecken viele Überlegungen, viele Angebote für die Nutzer mit wenig Mitteln herzustellen und zu erhalten. Spontanvegetation, allzuoft als "Unkraut" denunziert, bildet auch schöne Wiesen. Sie kommen selbst bei großer Hitze mit wesentlich weniger Bewässerung aus als Zierrasen, sie brauchen nur einmal im Jahr gemäht zu werden. Baumarten, die in der

Umgebung wachsen, sind an den Standort angepaßt, sie brauchen wenig Pflege. Und statt granitener und marmorner Verkleidungen findet man hier nur einfache Bänke und hölzerne Spielgeräte, statt aufwendigen Pflasters sind hier die Wege aus verdichtetem Sand - einmal Walzen pro Jahr reicht.
 Und die Furcht vor Vandalismus und Schmierereien? Sie ist schon wegen des verwendeten Materials geringer. Außerdem zerstören die Leute nur das, womit sie unzufrieden sind, weil sie sich nicht ausleben können, sagt die Potsdamer Leiterin Antje Solmsdorf. Sie ist wegen der Vorarbeiten zur Bundesgartenschau in Potsdam sehr daran interessiert, was in Potsdam geschieht. Fehler bei der Planung machen sich später, wenn ihr Amt für das Gelände zuständig ist, teuer bemerkbar.
 Freilich liegt der jetzt eröffnete Marzahner Park nicht isoliert an der Hochhauslandschaft. Er ist Teil eines über zehn Kilometer langen Grünzugs, der entlang der Wuhle fast von Köpenick hinaus ins nördliche Berliner Umland reicht. Und dies ist ein Pfund, mit dem der Bezirk wuchern muß, hat er doch immer noch Defizite bei der Naherholung.
 Wer sich genauer mit den Fortschritten und Planungen im Wuhletal vertraut machen will, dem sei die Broschüre "Marzahner Impression" empfohlen. Sie wurde fachlich unterstützt etwa vom Naturschutzbund Deutschland, vom Kultur- und vom Grünflächenamt Marzahn sowie vom dortigen Heimatmuseum. Sie kostet 3 DM und kann unter der Rufnummer 93 09 348 bestellt werden.
Gideon Heimann







Badevergnügen mit wasserspeienden Tieren

Wasserspiel

Bei 25 Grad Celsius wird die Anlage angeschaltet. Die Skulpturen schuf der Künstler Reiner Uhl.

MARZAHN


Was früher prosaisch Springbrunnen oder Fontäne hieß, wird neudeutsch "Wassersprühfeld" genannt. Ein solches wurde vergangene Woche, mit feuchtem Naß aus den Mäulern der Skulpturen, am Geraer Ring in Betrieb genommen. Die Wasserspeienden Pinguine, Vögel und Fische sind Plastiken des Frankfurter Bildhauers Reiner Uhl.

Doch der Startschuß für das Planschparadies mit Wasserfall und Rinnsalen bedeutete nur kurzfristigen Spaß für die Kinder, die am Freitag mit langen Hosen und Jacken zur Inbetriebname kamen.
Stadtentwicklungsstadtrat Wilfried Nünthel (CDU): "Die Anlage wird erst bei 25 Grad Celsius Lufttemperatur angeschaltet." Und stellte folgerichtig bei nur 15 Grad das Wasser kurze Zeit später wieder ab. Die offizielle Übergabe des Wassersprühfeldes an die Marzahner bedeutet

zugleich den Abschluß der dreijährigen Bauarbeiten am Grünzug Geraer Ring.
Dort wurde für 9,43 Millionen Mark auf insgesamt 4,1 Hektar eine landschaftlich gestaltete Verbindung zwischen S-Bahnhof Ahrensfelde und Seelgraben geschaffen.
Dazu zählen : 240 neugepflanzte Bäume, ein Fuß- und Radweg, je ein Duft-, Sonnen-, Holz- und Steingarter, eine wettkampftaugliche BMX-Bahn sowie neue Park, Schulhof und Kita-Plätze. mas







Bezirksamt Marzahn von Berlin


Abt. Stadtgestaltung und Umweltschutz
Naturschutz- und Grünflächenamt

BERLIN


PRESSEINFORMATIONEN ZUM GRÜNZUG AM GERAER RING

Am 31.Mai 1996 wird um 12.00 Uhr das Wassersprühfeld am Geraer Ring in Marzahn-West durch Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel in Betrieb genommen und den Awohnern übergeben. Der symbolische Knopfdruck setzt zugleich auch den Schlußstrich unter die dreijährige Bautätigkeit am gesamten Grünzug Geraer Ring.
Er bildet die landschaftlich und naturnah gestaltete Verbindung zwischen dem S-Bahnhof Ahrensfelde und dem zu noch zu entwickelnden Landschaftszug am Seelgraben. Ein wassergebundener Weg mit angelagerten Aufenthalts- und Freizeitbereichen dient als Fuß- und Radwegeverbindung. Durch die rhythmisch zurückspringenden Grundstücksgrenzen von Kita und Schule entstehen Räume, die von jeweils unterschiedlichen Themen dominiert werden: Duftgarten, Sonnengarten, Holz- und Steingarten etc.
Sprühende Skulpturen Der Grünzug mündet in den Wohnpark, der den Bewohnern einen ruhigen Aufenthalt im Freien und doch in Wohnungsnähe ermöglicht, abgeschottet von Verkehr und Hektik. Eine weiträumige, leicht abgesenkte Rasenfläche wird von Baumreihen eingefaßt, unter denen Bänke zum Verweilen einladen.
Auch die angelagerten Flächen des Grünzuges wurden von Grund auf neu gestaltet.
Der Parkplatz wurde entsiegelt und mit Rasenpflaster versehen. Baumreihen und Strauchpflanzungen dienen als Schattenspender, vermindern die sommerliche unerträgliche aufheizung der Flächen und bilden gleichzeitig eine notwendige Abgrenzung zu den benachbarten, vorwiegend von Kindern genutzten Bereichen. Die Straße vor der Kindertagesstätte wurde optisch aufgehoben (Rasenpflaster) und besteht nur noch als Feuerwehr- und Parkplatzzufahrt für Anlieger weiter.
Der Kindergarten wurde zu einem Spiel- und Erlebnisgarten umgestaltet, der Raum für Gruppen- und Einzelaktivitäten, für Toben, Bewegung, ruhiges Spiel und spielerischen Umgang mit der Natur bietet.

Sonnige und halbschattige Zonen, Rasen- und Wiesenflächen, eine befestigte Rollerbahn, große Spielbereiche mit altersgemäßen Holz-Spielgeräten, kleine Sandinseln, ein "Wasserlauf" mit Kieseln und Pflanzen, ein Raschelgarten und vieles mehr soll zu phantasievollem und kreativem Spiel anregen. Wasserliebende Flora und Fauna wird zum Lebens- und Beobachtungsraum.
Das Gelände des Sportplatzes am Geraer Ring wurde um eine wettkampftaugliche BMX-Bahn erweitert.
Der Schulhof wurde entsiegelt, mit unterschiedlich 'harten' und 'weichen' Materialien neu und kindgerecht gestaltet sowie mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt. An einen zentralen Bereich für bewegungsintensives Spiel sind individuelle Aktions- und Aufenthaltsräume mit Spielangeboten (Turnen, Tischtennis, Kommunikation) angegliedert worden. Eine 'Klasse im Grünen' mit Schulgarten nutzt den leicht wildnishaften Bereich hinter der Turnhalle. Zur Sensibilisierung des Verständnisses ökologischer Zusammenhänge wurde die Kompostierung natürlicher Abfälle vorgesehen. Nachmittags kann der Schulhof von den Hofkindern genutzt werden.
Vor der Schule entstand ein Spielplatz mit Angeboten für Kinder im Schul- und Jugendlichenalter, da ein solcher bislang im Quartier fehlte
Für Jung und Alt entstand jedoch eine ganz besondere Attraktion: an warmen Tagen wird nach Entwürfen der Landschaftsarchitektin Gabriele Hennemann neben dem Wohnpark ein Wassersprühfeld seinen Betrieb aufnehmen und für Kühlung sorgen. Man erreicht es über eine großzügige Stufenanlage und betritt ein Wasserbecken mit bespielbaren, sprühenden Figuren. Räumlich gefaßt wird die Anlage durch einen Berg mit Wasserfall und Wasserläufen. Geschaffen hat die Brunnenplastik der Frankfurter Bildhauer Reiner Uhl. Realisiert wurde sie von dem Berliner Büro für Spiel- und Freiraumobjekte Kritzler und Paulig.
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an das Naturschutz- und Grünflächenamt Marzahn, Frau Engelhardt, telefon 932 31 18 bzw. 932 61 45 oder an das mit der Planung beauftragte Büro Hennemann, Telefon 861 61 62 bzw. 861 66 22.


Wilfried Nünthel, Bezirksstadtrat







Phantasiegestalten sprühen Wasser

Grünzug Geraer Ring neu gestaltet

10 Millionen Mark ließ sich der Bezirk die Gestaltung des Grünzuges am Geraer Ring kosten.

Marzahn (ohr). Nach drei Jahren Bauphase ist das 41.500 Quadratmeter große Areal jetzt fertig. Am 31. Mai, 12 Uhr, wird der letzte Bauabschnitt, das "Wassersprühfeld" am Geraer Ring durch Stadtrat Wilfried Nünthel (CDU) un Betrieb genommen und den Anwohnern übergeben. "Wassersprühfeld ist ein Arbeitstitel; Vorschläge für einen schöneren Namen sind erwünscht", sagt Landschaftsarchitektin Gabriele Hennemann (40) vom Büro Hennemann.

Das Büro in Wilmersdorf hatte die Gesamtplanung und Ausführung der Arbeiten am Grünzug Geraer Ring übernommen.
210 Quadratmeter große "Wassersprühfeld" ist zentraler Punkt der Parkanlage, die sich bis zum S-Bahnhof Ahrensfelde erstreckt. Rund 500.000 Mark hat es gekostet; darin stehen acht Figuren aus zusammengesetztem Granit. Der Ludwigshafener Bildhauer Reiner Uhl hat die phantasievollen Plastiken kreieren.
Zu dem Wasserspiel gehört auch ein kleiner Wasserfall."Da kann man sich im Sommer richtig darunter stellen", so Gabriele Hennemann.

Ein Wassersprühfeld ist die Hauptattraktion

Marzahn (se). Ein Wassersprühfeld mit Spieliguren und ein Planschbecken gehören ebenso zum Grünzug am Geraer Ring wie ein Wasserfall, der sich einen Berg hinabstürzt und Wasserläufe, die sich durch die Landschaft schlängeln. In dreijähriger Bauzeit entstand hier eine naturnah gestaltete Verbindung vom S-Bahnhof Ahrensfelde zum geplanten Landschaftszug am Seelgraben.
Der Grünzug führt zu einem Wohnpark, in dem sich die Anwohner gleich vor der Tür erholen können. Dazu wurde der Parkplatz entsiegelt, mit Rasenplatten versehen und durch Baumreihen und Sträucher abgegrenzt. Das Wassersprühfeld ist neben den Duft-, Sonnen-, Holz- und Steingärten eine der Hauptattraktionen dieser Anlage. Es wird am 14. Juni um 12 Uhr in Betrieb genommen und der Öffentlichkeit übergeben.







Die Betonpiste stört im Park


Renovierungsarbeiten am Schloß Biesdorf angelaufen


 H.C. Marzahn. "Schloß renovieren. Ein Biesdorfer" - so steht es in blauenLettern am Eingang des Biesdorfer Schlosses. Der Forderung des Unbekannten wird jetzt nach Bewilligung von über einer Million DM aus Landes- und Bundesmitteln entsprochen. Sichtbares Zeichen für den Neuanfang sind Bauwagen und Gerüste. Bei einem Pressetermin am Dienstag teilten Baustadträtin Ursula Liekweg und ihr Kollege von der Marzahner Kulturverwaltung Wolfgang Unger Einzelheiten mit. Die ländliche Villa und der stattliche Park aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts befinden sich in einem desolaten Zustand. Mangelnde Baupflege und rigorose Veränderungen im Inneren haben das als Gaststätte und Bibliothek genutzte und im Inneren verunstaltete Schloß entwertet. Als Bau der Schinkel-Nachfolge besitzt es eine große Bedeutung. Unsensible Einbauten in dem 14 Hektar großen Park, so eine Freilichtbühne für 2.000 Besucher, Waschräume für Ferienkinder, eine dicke Betonpiste als Verkehrsübungsplatz und Wegeführungen, welche die alte Parkstruktur zerschneiden, machen Bauleuten und Denkmalschützern jetzt zu schaffen.

In Abstimmung mit dem Landeskonservator erfolgt zunächst die Sanierung des Turms und Turmhelms: es folgen Reparatur-und Restaurierungsarbeiten am und im Schloß einschließlich der Rückgewinnung der alten Raumstruktur und des Wiederaufbaues des Obergeschosses, welches durch einen Brand verloren ging. Ob das ganze 14 Millionen DM kosten wird, wie ein Voranschlag behauptet, wird sich erweisen, meinten die beiden Kommunalpolitiker auf eine Frage von NEUE ZEIT. Von der einst großbürgerlichen Einrichtungdes Schlosses ist nichts mehr vorhanden. Unterlagen gibt es kaum. Die jetzt anlaufenden Arbeiten gehen mit Zustandsanalysen und statischen Untersuchungen einher. Allen Beteiligten ist die künstlerische und stadtgeschichtliche Bedeutung des Anwesens bewußt, das sich seit 1928 im Besitz des Landes Berlin befindet und bis dahin der Industriellenfamilie Siemens gehörte. Vorgesehen ist - ähnlich wie bei Schloß und Park Britz - eine kulturelle Nutzung für Konzerte im Freien, als Bibliothek, Begegnungsstätte, Austellungshalle und Restaurant. Nur besser und denkmalverträglicher als bisher. Keinesfalls soll das unter Schutz gestellte Anwesen als Kulisse für ein

Biesdorfer Schloss

Nobelhotel dienen und damit der öffentlichen Nutzung entzogen werden, betonte Unger mit Blick auf die kulturelle ausgedünnte Lage an der Peripherie der Stadt.
 Die Landschaftsarchitekten Gabriele und Michael Hennemann, die im Auftrag der Berliner Gartendenkmalpflege die Rekonstruktion des Schloßparks bewerkstelligen, betonen, daß es kaum Unterlagen über das ursprüngliche Aussehen des Parks gibt. Eine alte Meßtischkarte signalisiert ein geschwungenes Wegenetz, das in Rudimenten am Schloß existiert. Durch gartenarchäologische Grabungen werden die grünen Partien und Wegeführungen erkundet.

Der Gehölzbestand sei überaltert, meint Gabriele Hennemann. Zahlreiche strukturbestimmende Bäume gingen ein. Wildwuchs unterstreiche den insgesamt ungepflegten Zustand. Vordringlich sei die Entfernung störender Einbauten aus der Nachkriegszeit, aber auch die Reduzierung der überdimensionierten Freilichtbühne auf 840 Plätze. An der Otto-Buchwitz-Straße wird eine 400 Meter lange Schallschutzmauer errichtet, die 2,40 Meter hoch ist. Die Biesdorfer erwarten davon eine Reduzierung des Autolärms, was dem Hörgenuß bei Kammerkonzerten zugute kommt.







Modernste Radsportanlage in Mahrzahn


Neue BMX-Bahn eröffnet

Roller-Jump, Speed-Jump, Double-Jump und Tripple-Jump - das sind Fachbegriffe für Hindernisse auf BMX-Bahnen.


 Die modernste Anlage Berlins wurde in der vergangenen Woche im Geraer Ring den Marzahner Radsport-Fans übergeben.
 Der Parcours hat eine Länge von 250 Metern und ist somit für nationale Wettkämpfe zugelassen. Die BMX-Bahn ist mit einer elektronischen Startanlage mit Startgatter und Beschallungstechnik ausgestattet. Die Bahn aus Spezialbelag ist zwischen sechs und neun Metern breit.
 Die BMX-Abteilung des Vfl Tegel hat bei der Planung des Projektes mitgewirkt. Jetzt können die 20 Marzahner Mitglieder der Tegeler BMX-Abteilung auf dem bezirkseigenen

Gelände trainieren und brauchen nicht erst bis nach Tegel zu fahren.
 Der Berliner Meister im BMX von1993, Michel Schleicher (15) aus Reinickendorf, hat die Anlage zur Eröffnung getestet. "Die Bahn ist gut. Doch der harte Spezialbelag wird bei Regen bestimmt ziemlich glatt werden", so sein Urteil.
 Die 1400 Quadratmeter große Bahn ist Bestandteil des zukünftigen Grünzuges vom Seelgraben bis zum S-Bahnhof Ahrensfelde Das Zehn-Millionen-Projekt

des Naturschutz- und Grünflächenamtes soll Ende 1995 fertiggestellt sein. Die Bauzeit für die BMX-Bahn dauerte ein Jahr. Sie kostete 750 000 Mark. Die Bahn ist für jedermann zugänglich und montags, dienstags und freitags von 6 bis 21.300 Uhr, mittwochs und donnerstags

BMX-Meister 1993

Der Berliner Meister im BMX von 1993 Michel Schleicher gab der Bahn die Note "gut".

von 13 bis 21.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

BAUSTADTRAT SCHOSS

Bezirksbaustadtrat Nänthel

... allerdings, sehr zur Freude der Marzahner Kids, mit einer Startpistole. So eröffnete Bezirksbaustadtrat Nänthel am 27.7. die BMX-Bahn in Marzahn-West.
Die 1600 qm große und 250 Meter lange Bahn wurde innerhalb eines Jahres errichtet und kostete 750 000 DM. Sie ist Bestandteil des Grünzuges Geraer Ring.
Landschaftsarchitekt Michael Hennemann spickte den Parcourt mit Hindernissen, wie Koller-, Speed-, Double-, Tripple- und Stepp-Jump. Die Kurvenneigung beträgt maximal 70 Grad.
Die Bahn soll einmal von einem BMX-Verein genutzt werden, ist aber auch für die öffentliche Nutzung zugänglich, allerdings auf eigene Gefahr. Und die sollte nicht unterschätzt werden, nicht wegen schießender Bauräte, sondern wegen möglicher Unfälle. Deshalb nur geeignete Räder, Sportausrüstung und unbedingt Fahrradhelme benutzen.

Einladung In Groß anschauen (45KB)

Um die Ladezeiten dieser Seite möglichst gering zu halten sehen Sie hier auch abgetippte Versionen der Presseausschnitte.
Wir senden Ihnen natürlich gerne Kopien der originalen Ausschnitte zu.


 

Startseite Referenzen Kontakte Startseite Referenzen Kontakte E-Mail Palmweg 2, 14557 Langerwisch, TEL: +49-33205-54260, FAX: +49-33205-54261

Graphics, Text and Layout © by Büro Hennemann... Edited by Lars Wolter and Sebastian Hennemann (Ver.: 3.0)